Bestand verstehen
Baujahr, Wandaufbau, Putz, vorhandene Beschichtungen und sichtbare Schäden bilden die Grundlage jeder fachlichen Entscheidung.
Bei einer Fassadendämmung im Altbau sind historische Materialien, vorhandene Schäden, Feuchte und Anschlüsse oft wichtiger als eine allgemeine Produktentscheidung. Isoveta prüft die Ausgangslage objektbezogen und zeigt, welche nächsten Planungsschritte sinnvoll sind.
Baujahr, Wandaufbau, Putz, vorhandene Beschichtungen und sichtbare Schäden bilden die Grundlage jeder fachlichen Entscheidung.
Fensterlaibungen, Sockel, Dachanschlüsse, Fallrohre und Grundstücksgrenzen werden vor dem Systemaufbau berücksichtigt.
Feuchte, Wärmebrücken, Nutzung und Lüftung sind insbesondere bei Innenlösungen vorab fachlich einzuordnen.
Altbauten haben häufig gewachsene Wandaufbauten, unterschiedliche Putze, nachträgliche Reparaturen und individuelle Fassadendetails. Daher lässt sich eine geeignete Dämmmaßnahme nicht allein aus Baujahr, Wohnfläche oder einem Foto ableiten.
Vor einer Maßnahme werden die Fassade und ihr Zustand systematisch erfasst. Dazu zählen Untergrundfestigkeit, Risse, Feuchtequellen, Anschlüsse, sichtbare Details und die gewünschte Gestaltung. Erst daraus kann ein nachvollziehbarer System- und Ausführungsansatz entstehen.
Wenn die Außenfassade behandelt werden kann, stehen neben der thermischen Zielsetzung auch Untergrund, Anschlüsse, Witterung und Gestaltung im Fokus. Bei erhaltenswerten Fassaden müssen zusätzlich Musterflächen und behördliche Anforderungen berücksichtigt werden.
Ist eine Außenlösung nicht möglich oder nicht sinnvoll, kann eine Innendämmung geprüft werden. Hier sind Wandaufbau, Feuchte, Wärmebrücken, Nutzung und Lüftung besonders wichtig. Eine Innenmaßnahme sollte nicht ohne bauphysikalische Einordnung geplant werden.
Bei denkmalgeschützten Gebäuden entscheidet die zuständige Behörde im konkreten Vorhaben. Eine geringe Aufbauhöhe allein ersetzt weder die behördliche Abstimmung noch eine Prüfung der historischen Substanz und der sichtbaren Wirkung.
Eine saubere Projektvorbereitung umfasst daher die Aufnahme von Originalputz und Details, die gestalterische Abstimmung einer Musterfläche sowie die frühzeitige Klärung des Genehmigungswegs.
Produktdaten sind kein Bauteilnachweis. Eine technische Prüfung ersetzt weder Fachplanung, Energieberatung, Förderprüfung noch eine verbindliche Wirtschaftlichkeits- oder Einsparberechnung.
Energie- und Kostenorientierung öffnenUnverbindliche Erstberatung zu Untergrund, Systemaufbau, Ausführung und den nächsten Schritten für Ihr Gebäude.
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